Leistungen im Überblick

  1. Allgemeine Krankengymnastik
  2. Myofasziale Triggerpunkttherapie
  3. Therapie nach dem Faszien-Distorsionsmodell nach Typaldos
  4. Sanfte Chirotherapie nach Mutzhas
  5. Cranio Mandibuläre Dysfunktion
  6. Craniosacrale Therapie
  7. Manuelle Lymphdrainage
  8. Krankengymnastik nach Bobath
  9. Skoliose-Behandlung nach Lehnert-Schroth
  10. Massagen
  11. Kinesio-Taping
  12. Stochastische Resonanztherapie

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1 – Allgemeine Krankengymnastik

Je nach Krankheitsbild wird nach ärztlicher Verordnung mit entsprechenden therapeutischen Maßnahmen angestrebt, über einen ganzheitlichen Ansatz verschiedene Therapieziele zu erreichen. Hierzu gehören Schmerzlinderung, Verbesserung der Beweglichkeit nach Operationen, Wiederherstellung von Kraft, Koordination, Gleichgewicht oder Ausdauer.
Auch die Nachbehandlung von Frakturen z.B. Oberarm, Unterarm, Handgelenk sowie Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß kann durch die allgemeine Krankengymnastik erfolgen.
Patienten mit Totalendoprothesen (Hüfte, Knie, Schulter) oder Wirbelsäulenproblemen (z.B. Haltungsschäden und Skoliosen) können ebenfalls behandelt werden.
Aus dem rheumatischen Formenkreis werden alle Arten von Arthrosen sowie Weichteilproblematiken rund um die Gelenke behandelt (Epikonylitis am Ellenbogen-„Tennis – oder Golferarm“- oder auch schmerzhafte Bewegungseinschränkungen der Schulter (Impingement-Syndrom).
Zudem ist die präventive Krankengymnastik auch ohne ärztliche Verordnung möglich.

 

2 – Myofasziale Triggerpunkttherapie (Quelle: Internationale Triggerpunkt-Akademie)

„Trigger“ = Auslöser für Schmerz und Bewegungseinschränkung

Meistens wird in der Medizin der Schmerz durch Schmerzmittel oder Cortison behandelt, der Auslöser und die Ursachen aber nicht erkannt. Dadurch kommt es zu immer wieder kehrenden Problemen, meist mit zunehmender Intensität. Hier kann häufig die Triggerpunkttherapie helfen.
Nach den führenden Schmerzforschern Melzack und Wall (1989) sind Muskeltriggerpunkte eine der Hauptursachen (>80%) für anhaltende Schmerzen und Fehlfunktionen und sogar Teil aller chronischen Schmerzzustände. Wissenschaftlich konnte bereits nachgewiesen werden, dass körperlicher Stress (z.B. Verletzung oder wiederholte statische Belastung / Melzack und Wall 1989), aber auch psychischer Stress (z.B. ständig unterdrückter Ärger / Latey 1983) auslösender Faktor sein kann. Häufig liegt sogar eine Kombination aus beidem vor. Dieser beeinträchtigt die nervalen, muskulären und knöchernen Strukturen so stark, dass mehrere deutlich erkennbare körperliche Veränderungen entstehen. Folge können dann Entzündungen (z.B. Sehnen- oder Knochenhautreizungen), Schmerzen, Bewegungseinschränkungen (Arthritis / Arthrose), allgemeines Unwohlsein oder Müdigkeit sein.
Die unzureichende Behandlung der Muskulatur ist einer der Gründe, warum Techniken, aber auch ganze Therapien oftmals nicht den gewünschten Erfolg bringen und Verletzungen / Beschwerden wiederkehren. Das Gleiche gilt auch für die Korrektur von Haltungsschäden.
Ein Muskeltriggerpunkt ist eine übererregbare Stelle innerhalb eines verspannten Muskelbündels in einem Skelettmuskel oder in der Faszie des Muskels, die druckschmerzhaft ist. Außerdem kann sie charakteristischen Übertragungsschmerz (tritt in einiger Entfernung des verspannten Muskelbündels auf), Empfindlichkeit und autonome Phänomene (Gefäßverengungen, Durchblutungsstörungen, z.B. Tinnitus, Schwindel, Sehstörungen, Angina pectoris etc.) hervorrufen. Der betroffene Muskel ist meist verkürzt und schwach. Durch die gezielte Triggerpunktbehandlung können alle o.g. Symptome verschwinden.
Der Therapeut nutzt zur Befundung eines Triggerpunktes neben den Informationen des Patienten (z.B. Angabe des Schmerzmusters / der Schmerzproblematik) v.a. Dehntests, Krafttests und Tastbefunde.

Häufige Beschwerden:

  • Chronische Schmerzen
    • Im Kopf- und Gesichtsbereich (z.B. atypische Trigeminusneuralgie, atypische Zahnschmerzen, Kiefergelenksprobleme)
    • Im Nacken und in der Wirbelsäule
    • Im Schultergelenk
    • In der Hüfte
    • Im Knie / Fuß
  • Bewegungseinschränkungen / Blockaden / Fehlstatik
    • Wirbelsäulen- und Bandscheibenprobleme
    • Skoliosen
    • Haltungsstörungen (z.B. Knie- und Fußprobleme)
    • Schulterhochstand
    • ISG-Probleme
    • Sehnen- und Knochenhautreizungen (z.B. Tennisellenbogen, Kniescheibenreizungen, Achillessehnenprobleme, Fersensporne)
    • Schnellende Finger / Daumen
    • Dupuytren
  • Arthritis / Arthrose / Rheuma
  • Durchblutungsstörungen
    • Angina pectoris ähnliche Symptome
    • Herzrhythmusstörungen
    • Krämpfe (z.B. Wadenkrämpfe)
    • Tinnitus
    • Schwindel
    • Vorübergehende Sehstörungen
  • Vegetative Störungen
    • Kalte Hände / Füße
    • Verdauungsstörungen
    • Vermehrtes Schwitzen
  • Nerven- und Gefäßeinklemmung
    • Ausstrahlungen in Arme / Beine (Ischialgien)
    • Karpaltunnelsyndrom
    • Brennen / Kribbeln / Taubheit
  • Schlafstörungen
  • Kiefergelenks- / Schluck- / Sprachstörungen

 

Auf der Suche nach Heilung oder Linderung ist die Triggerpunkttherapie meist der richtige Weg!
Für weitere Informationen gehen Sie bitte auf: www.triggerpunkt-akademie.de.

 

3 – Therapie nach dem Faszien-Distorsionsmodell (FDM)

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach TYPALDOS ist die Kombination aus visueller Diagnostik sowie aus manuellen und osteopathischen Behandlungstechniken.

Die Schmerzgestik (Körpersprache) des Patienten lenkt den Therapeuten in der Behandlung. Schmerzgestik und nachfolgende Therapie stehen dabei in einem eindeutigen Zusammenhang. Dabei können die meisten schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates können mit der TYPALDOS-Methode erfolgreich behandelt werden.

Für weitere Informationen gehen Sie bitte auf: www.institut-fasziale-osteopathie.de

 

4 – Sanfte Chirotherapie nach Mutzhas

Die Chirotherapie nach Mutzhas ist eine Behandlungsmethode, mit der Blockierungen gelöst bzw. Fehlstellungen der gesamten Wirbelsäule behandelt werden. Durch sanfte Mobilisationen mit und ohne Impuls lassen sich viele akute und chronische Beschwerdebilder erfolgreich therapieren, die mit dem „Organ“ Wirbelsäule in Verbindung stehen. Die Reposition kann dabei durch Integration gezielter Atemtechniken sanft und gefahrlos geschehen.

Bei der Chirotherapie nach Mutzhas wird mit Hilfe der Atmung und einer Rotation bei Erreichen des Endgefühles in einem Gelenk ein Impuls auf die Struktur gesetzt. Die natürliche Mobilität kann damit wieder hergestellt und Blockaden gelöst werden. Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei der die Strukturen nicht überreizt oder überdehnt werden, sondern sanft wieder in Funktion kommen.
Dabei reicht häufig allein die Einstellung des Gelenkes mit Rotation und leichter Dehnung am Ende der Beweglichkeit um das Gelenk zu mobilisieren, so dass der Impuls dann ausbleiben kann.

 

5 – Cranio Mandibuläre Dysfunktion

CMD (Cranio Mandibuläre Dysfunktion) bezeichnet eine noch nicht sehr bekannte, aber recht weit verbreitete Kiefergelenkserkrankung mit weitreichenden Konsequenzen für die Körperstatik und für den Organismus des Menschen.

Nach neuesten Untersuchungen sind ca. 80% der Erwachsenen auf Cranio Mandibuläre Dysfunktionen zurückzuführende Fehlstellungen betroffen (Prof. Dr. Georg Meyer, DGZMK).
Ist das Zusammenspiel der Zähne des Ober- und Unterkiefers gestört, führt dies zu einer fehlerhaften Bisslag. Daraus entsteht zwangsläufig eine unphysiologische Lage beider Kiefergelenke. Dadurch entstehen Verspannungen in der Kiefermuskulatur, die durch die enge Verbindung zur Halswirbelsäule Einfluss auf die gesamte Statik nehmen können.
Schmerzen an Zähnen und Kiefergelenken, im Gesichts-, Kopf-, Nacken- oder Beckenbereich lassen sich häufig durch eine CMD erklären.
Besonders häufig auftretende Symptome sind (meist einseitige) Kopf – und Gesichtsschmerzen, Ohrprobleme wie z.B. Tinnitus und Ohrenschmerzen, Sinusitis, Trigeminusneuralgien, Schluckstörungen, Schmerzen im Schulter- und / oder Nackenbereich, Zahnprobleme, wie z.B. Bruxismus (Zähneknirschen) Abrasionen der Zähne, Zähnepressen.
Ein Therapiekonzept und Behandlungsplan wird nach einem gründlichen Eingangsbefund festgelegt, der auf jede einzelne Patientin / jeden einzelnen Patienten mit ihren / seinen spezifischen Problemen abgestimmt ist. Persönliche Vorgeschichten und das individuelle Erleben des Problems bilden den Ausgangspunkt für die Behandlung.

 

6 – Craniosacrale Therapie

Die Craniosacral-Behandlung liegt vorwiegend am Schädel (lat. Cranium) sowie dem Kreuzbein (Iat. Sacrum), zwei Strukturen die miteinander in Wechselwirkung stehen.

Durch die sanfte, aber doch tiefgreifende Behandlung werden mit festgelegten Techniken das Nervensystem, das Hormonsystem, das Immunsystem und der Bewegungsapparat wohltuend aktiviert und die selbstregulierende Kraft des menschlichen Körpers geweckt.

Cranio ermöglicht Ihnen eine Auszeit vom hektischen Alltag und bringt dadurch mehr Ruhe und Vitalität in Ihr Leben. Die Craniosacral-Therapie wird vor allem bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nervösität und Stress sowie Erschöpfung und Schlafstörungen angewandt. Auch Rücken-, Nacken-, und Schulter- sowie Kiefergelenksbeschwerden können behandelt werden. Auch Kinder, bei denen das KISS-Syndrom diagnostiziert wurde, können erfolgreich behandelt werden.

 

7 – Manuelle Lymphdrainage

Die Technik der manuelle Lymphdrainage (MLD) wird von den Händen des/der Therapeuten/in ausgeführte. Dadurch wird der verbesserte Abfluss von Gewebeflüssigkeit und dem dazu gehörenden Gewebeeiweiß wenn diese zu Ödemen führen, erreicht.
Aber auch die Transportkapazität des vorhandenen Lymphgefäßsystems wird durch die MLD verbessert. Dadurch werden neue Abflusswege gebildet.
Begleitende und Nachbehandlung bei Krebserkrankungen (z.B. Mammacarzinom, Prostatacarzinom, Darm-und Hautcarzinome) können als Behandlungsschwerpunkte genannt werden.
Auch frische Traumata wie z.B. Distorsion des Sprunggelenkes, Verletzungen am Kniegelenk, oder operative Eingriffen an den genannten Gelenken können durch die manuelle Lymphdrainage behandelt werden. Bei allen Behandlungen wird das Ödem deutlich reduziert, die Spannung im Gewebe nimmt ab und so dass auch die Schmerzen deutlich verringert werden.

 

8 – Krankengymnastik nach Bobath

Die Physiotherapeutin Berta Bobath und ihr Ehemann, der Neurologe und Kinderarzt Karel Bobath, entwickelten ab 1943 diese Behandlungsmethode.
Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Pflegekräften wenden diese Art der Krankengymnastik heute an.
Das Bobath-Konzept wird für die Behandlung von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen mit zerebralen Bewegungsstörungen, sensomotorischen Störungen und neuromuskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, Multipler Sklerose, intrazerebraler Blutung sowie Schädel-Hirn-Trauma, Erkrankungen des Rückenmarks, Enzephalitis, Hirntumoren, Morbus Parkinson und peripheren Nervenschädigungen verwendet.

 

9 – Skoliose-Behandlung nach Lehnert-Schroth

Skoliose (griechisch: skolios = krumm) ist eine Seitverbiegung der Wirbelsäule, bei gleichzeitiger Rotation der Wirbel, welche nicht mehr vollständig aufgerichtet werden kann. Die Wirbelsäule bildet dabei in der Regel mehrere, einander gegenläufige Bögen, die sich kompensieren, um das Körpergleichgewicht aufrecht zu erhalten (S-Form).

In etwa 80% aller Fälle ist die Ursache unbekannt. Diese Skoliosen werden als idiopathisch bezeichnet. Idiopathische Skoliosen kommen bei Mädchen ca. 4-mal häufiger vor als bei Jungen.
Die Dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Lehnert-Schroth umfasst spezielle Atemtechniken in Verbindung mit Muskelanspannungen, die der Fehlstellung der Wirbelsäule entgegengesetzt eingestellt werden.Über die sogenannte Dreh-Seit-Atmung sollen die eingefallenen Körperabschnitte, wie bei einer Delle in einem Ball, den man mit Luft auffüllt, wieder in die richtige Position gebracht werden. Die Patienten erlernen ihre spezifischen Atemübungen, die sie täglich durchführen und in den Alltag integrieren können.
Sinnvoll ist es, die Behandlung so früh wie möglich nach Sichtbarwerden einer Fehlstellung zu beginnen. So kann noch während des Wachstums eine möglichst gute Korrektur erreicht werden. Aber auch nach Abschluss der körperlichen Reife kann die Therapie hilfreich sein, insbesondere auch um Komplikationen und Spätfolgen wie Atem- oder Organbeschwerden entgegenzuwirken.

 

10 – Massagen

Die Massage beeinflusst den Stoffwechsel der Haut, Unterhaut, der Fascien und der Muskeln.
Wir bieten neben der klassischen Massage (mit Verordnung) auch Wellness- und Aromaöl-Massagen (ohne Verordnung) an. Ergänzend hierzu verwöhnen wir Sie im Rahmen einer Klangschalentherapie oder auch mit einer Fußreflexzonenbehandlung.

 

11 – Kinesio-Taping

Die aus der japanischen Heilkunde stammenden Tapes befreien von Rückenschmerzen, Muskelverspannungen und wirken unterstützend bei Lymphödemen.
Hierbei wird die Muskelfunktion verbessert und die Lymphzirkulation angeregt, so dass es zu einer Schmerzreduzierung und Entzündungshemmung kommt.

 

12 – Stochastische Resonanztherapie

Training auf der Vibrationsplatte bei folgenden Diagnosen:

  • Schlaganfall
  • Multipler Sklerose (MS)
  • M. Parkinson
  • Neuropathie / Diabetes
  • Gleichgewichtsstörung
  • Spastiken
  • Knochenbruch
  • Künstliche Knie- und Hüftgelenke
  • Lähmungen
  • Sturzprävention
  • Chronische Schmerzen
  • Osteoporose
  • Blasenschwäche
  • Kinder mit ADHS oder Entwicklungsverzögerungen

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Tanja Missner und das Team des Physio Point Ergste.